In Greifenburg wird die Trinkwasser-Versorgung erneuert. Die Gemeinde reagiert damit auf die wiederkehrenden Probleme mit dem Wasserleitungssystem. In den letzten Jahren häuften sich Rohrbrüche. Das Großprojekt wird rund 1,8 Millionen Euro verschlingen. Die Arbeiten werden zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. Im Rahmen des Projekts werden in der Gemeinde vier Ringleitungen installiert. Damit wird die Versorgungssicherheit für die rund 1.750 Einwohner wesentlich erhöht und auf viele Jahrzehnte gesichert. Der Baustart ist für Herbst 2020 vorgesehen. Bei guten Vorankommen sollten die Arbeiten bis 2022 abgeschlossen sein.

Neues Trinkwasserkraftwerk und mehr

Auf der Strecke vom Ort Greifenburg nach Pobersach zum Ausgleichsbehälter Petschkofel werden auf drei Kilometer die Wasserleitungen ausgetauscht. Außerdem wird der Hochbehälter Gassen sowie der Bei-Behälter in der Gnoppnitz erneuert. Des weiteren entsteht bis 2022 in Kerschbaum ein Trinkwasserkraftwerk mit einer Durchlaufgeschwindigkeit von 14-Sekunden-Liter. Das Thema “Erneuerung Trinkwasserversorgungsanlage” wurde dieser Tage im Gemeinderat behandelt und “ein Grundsatzbeschluss dafür wurde gefällt”, verrät Greifenburgs Bürgermeister Josef Brandner (ÖVP). Nun ist die Gemeinde bemüht die wasserrechtliche Genehmigung des Landes einzuholen sowie die Finanzierung durch Förderungen sowie Fremdkapital aufzustellen.


Neuer Sprungturm am See

Weitere laufende Vorhaben der Gemeinde sind die Sanierung des 20 Kilometer Wegenetzes sowie zur Freude der Badegäste des Greifenburger Badesees die Erneuerung des Sprungturms…

Quelle: Meine Woche/Thomas Dorfer