Gleich zu mehreren Elementarereignissen mussten die Feuerwehren von Greifenburg zwischen 17. und 18. November ausrücken. Der anhaltende Starkregen brachte Hänge zum rutschen, Bäche traten über die Ufer und unter dem schweren, mit Wasser getränkten Schnee fielen Bäume auf diverse Gemeinde- und Bundesstraßen.

So mussten mehrere Muren-Einsätze bewältigt werden. Bei einem Anwesen am Kerschbaum brach in der Nacht eine Stützmauer und die Mure raste ins Tal. Eine weitere Mure hat in der Gnoppnitz erheblichen Schaden verursacht. Weiters saß ein Geröllhaufen in das Bachbett des Gnoppnitz-Baches worauf eine stetige Kontrolle dessen notwendig war. Diverse kleinere Muren und Hangrutsche mussten beseitigt werden und in den späten Abendstunden des 17. November verlegte eine größere Mure auch noch die B100 zwischen Greifenburg und Steinfeld. Weiters mussten diverse Keller von Wasser befreit werden.

In der Nacht auf Dienstag und am Dienstag selbst sind weitere Niederschläge angesagt. Da die Lage derzeit weiterhin angespannt ist, kann zumindest bis morgen Abend noch keine Entwarnung gegeben werden. Wir hoffen das Beste und auf eine ruhige Nacht!

Die B100 bleibt bis weiteres gesperrt!!!

Quelle: die Feuerwehren der Marktgemeinde Greifenburg