Am Dienstag ging es am frühen Morgen über die alte Packstraße vorbei an Piber bis nach Bärnbach.

dort gab es eine Führung in der Glashütte Stölzle Bärnbach.

In der Mundblashütte Bärnbach wird bereits seit über 200 Jahren Glas hergestellt.

Man konnte den Künstlern bei der Produktion von kunstvollen Gefäßen und Objekten über die Schultern schauen.

Glas als Symbol für Luxus, als Grundmaterial für Gegenstände von hohem Wert und bedeutendes Zeugnis europäischer Kulturgeschichte. Quer durch die Epochen bis in die Gegenwart überzeugt Glas durch seine Wertigkeit, seine positiven Eigenschaften zur Verwendung in der Medizin, Pharmazie, Technik und als exquisite Verpackung, aber auch durch Schönheit und Ästhetik.

Wertvolle Leihgaben bedeutender europäischer Museen, angefangen von gläsernen Widderkopfperlen aus der Eisenzeit, Glasgegenständen zur Dokumentation des römischen Alltags, Fundstücken eines versunkenen venezianischen Handelsschiffs, bis hin zu großartigen Beispielen böhmischer Glasmacherkunst und Zeugnissen des Jugendstil – die Jahresausstellung 2019 präsentiert gläserne Kostbarkeiten.

Nach dem Mittagsessen ging es weiter zur St. Barbara Kirche in Bärnbach, sie ist ein buntes, fröhliches, lebensbejahendes Gotteshaus, gestaltet vom Meister Friedensreich Hundertwasser.

 

In den 50er Jahren erbaut und in den Jahren 1987/1988 von Friedensreich Hundertwasser zu einem weithin bekannten Kunstwerk neu gestaltet. Der Turm, das Dach, die Fassaden, die goldene Zwiebel und die goldenen Kugeln präsentieren sich vielfältig und reich an Formen und Farben.

Über Voitsberg, Mooskirchen, St. Stefan ging es zur Schilcher – Weinstraße um dort gemütlich den Tag bei einen guten Glaserln Wein ausklingen zu lassen bevor es mit dem altbewährten Siebler Reisen wieder in die Heimat ging.